Dr. Rainer Lehmann

Dr. Rainer Lehmann

Dr. Rainer Lehmann ist Geograph und Biologe und arbeitet seit über 25 Jahren an vorwiegend geowissenschaftlichen wie auch geoökologischen Fragenstellungen, seit neun Jahren auch an ihrer Vermittlung im Schulunterricht. Seit 1998 ist er Lehrer an der Freien Waldorfschule Hannover-Bothfeld und unterrichtet die Klassen 9 bis 13 in den Fächern Geographie und Biologie. Während seiner Studienzeit verbrachte er ein halbes Jahr in Alaska und Nordkanada und entdeckte seine Liebe für den Norden.

 

Nach Abschluss des Studiums in Heidelberg arbeitete er auf einer Expedition an geomorphologischen Fragestellungen in der kanadischen Hocharktis und hatte danach die Möglichkeit auf Spitzbergen Forschungsarbeiten durchzuführen. Seine Dissertation, die er an der Universität Basel erstellte, beschäftigt sich mit Bodenerosion und -konservierung in Griechenland. In der Schule führt er neben dem regulären Unterricht immer wieder besondere Projekte für Schüler durch, um sie für die Naturwissenschaften zu begeistern. In seinem derzeitig wichtigsten Projekt "Coole Klassen" koordiniert er die Lehreraktivitäten in Deutschland im Rahmen des Internationalen Polarjahres 2007/08. Er ist auch in der Lehrerfortbildung tätig und engagiert sich in verschiedenen Arbeitsgruppen wie der Fachsektion Geodidaktik der Geounion/Alfred-Wegener-Stiftung.

Durch seine Teilnahme am ANDRILL-Programm und als Koordinator des Projekts Coole Klassen kann er wesentliche neue Forschungsarbeiten über die Polargebiete in die deutsche Schullandschaft einbringen. Hier findet eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen Lehrern aber auch internationalen Partnern sowie den Forschungsgruppen des Alfred-Wegener-Instituts und seiner nationalen wie internationalen Partner statt.

Mehr über das ANDRILL-Projekt und die Expeditionsberichte von Rainer Lehmann...


Zitate:

Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum im Polargebiet mit Wissenschaftlern und Lehrerkollegen im internationalen Austausch zusammenarbeiten zu können. Ich bin sehr gespannt auf die Antarktis.

Schüler und Lehrer und Eltern werden an meinen Erlebnissen, Arbeiten und neuen Erfahrungen teilhaben. Wichtig ist für mich die Sensibilisierung der jungen Generation für die Polargebiete, wobei ich möglichst viele Menschen in Deutschland erreichen möchte.

Den Kollegen an meiner Schule bin ich für diese Möglichkeit außerordentlich dankbar, schließlich fangen sie meine Ausfallzeiten auf. Auch danke ich den Kollegen, die in ganz Deutschland am Coole Klassen-Projekt mitarbeiten und sich für die Polargebiete engagieren.