CASE 10 Arktis Expedition nach Spitzbergen
only available in German. Sorry for inconvenience
Während des Frühstücks wird der Ablauf des Tages besprochen und auf den Anruf der Helikopter-Crew aus Longyearbyen gewartet. Absprache ist, dass kurz vor dem Abflug über das Satelliten-Telefon Bescheid gegeben wird. Doch bis 10:30 Uhr bleibt das Gerät ruhig: Expeditionsleiter Piepjohn entscheidet trotzdem mit dem Abbau des Camps zu beginnen und bis auf das große, beheizte Küchenzelt alles flugtauglich zu packen. Knapp eine Stunde später kommt dann der überfällige Anruf aus Longyearbyen.
Der Helikopter startet: Das heißt noch eine Stunde Zeit, um auch den Rest des Camps abzubauen. Der Helikopter aus Longyearbyen bringt auch weitere Expeditionsteilnehmer mit ins Gelände. Insgesamt 9 Wissenschaftler und die zweiköpfige Helikopter-Crew werden die nächsten Wochen im Camp Gråhuken verbringen und auf engstem Raum zusammenleben. Ein Teil des Equipments wird in eines der Schlauchboote verpackt und zwei Mann machen sich als Vorhut auf den Weg über die Fjorde. Knapp 2 Stunden dauert die Fahrt über die glücklicherweise ruhige See. Gegen frühen Abend ist dann endlich alles beisammen und der Aufbau der Zelte in vollem Gange. Das Gråhuken Camp besteht aus zwei großen beheizten Zelten zum Kochen, Arbeiten und Beisammensitzen und den Zelten der einzelnen Teilnehmer.
Letzte Aufgabe ist das Abspannen des Geländes um die Zelte mit einer Art Stolperdraht als Schutz gegen Eisbären. Sollte einer durch diesen hin durch laufen gehen kleine Sprengladungen hoch und der Krach soll das Tier verschrecken und den Bewohnern genügend Zeit verschaffen, aus den Zelten zu kommen.
Über den Abend hat sich auch das Wetter gebessert und die strahlende Mitternachtssonne kündigt gute Wetterbedingungen für die Forschungsarbeit der Teilnehmer der CASE 10 Expedition an.
Fotos: Jonas Ziegler
<- Back to: Archive_CASE_10
![[Translate to English:] Helikopter am Hauptcamp](uploads/pics/Helikopter_am_Hauptcamp.jpg)

