CASE10 Arktis Expedition nach Spitzbergen
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Regen und graues Wetter bestimmen die letzten Tage im Camp Grahuken. Die Temperaturen sind mit den Wolken auf ungemütliche drei Grad Celsius gesunken und der frische Wind dringt bis unter die dicke Kleidung.
Der Helikopter muss bei diesen Wetterbedingungen am Boden bleiben und so langsam aber sicher wird mit dem Packen des Camps begonnen. Die Erwartungen der Forscher wurden in den letzten drei Wochen erfüllt, sie konnten alle für Ihre Arbeit relevanten Gebiete untersuchen und beproben und schon in wenigen Tagen werden sie noch einmal in ein neues Arbeitsgebiet umziehen: Das Ziel ist Kinnvika auf Nordaustlandet.
Dort werden die Teilnehmer der Case 10 Expedition auf weitere Forscher aus Schweden, Norwegen, Russland, USA und sogar Japan treffen.
Gerade in der letzten Woche hat die Arktis sich noch einmal in ihrer ganzen Vielfalt gezeigt. Fast täglich waren Eisbären in Sichtweite des Camps, die Herde Beluga Wale, die schon seit Beginn der Expedition im Liefdefjord auf Nahrungssuche war, ist abermals am Camp vorbei gezogen und zurück ins offene Meer geschwommen. Mit all diesen Eindrücken und Erinnerungen fällt der Abschied von Grahuken nach über zwei Wochen nicht schwer.
Für einige Teilnehmer bedeutet dies auch das Ende der Expedition; diejenigen die mit umziehen freuen sich auf die neuen Aufgaben in Kinnvika.
Fotos: Michael Trapp/ www.realnature.tv
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